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21. November 2013: ESR Projekt präsentiert sich beim Energiekongress der Großregion in Trier

Gut besucht war der von der Energieagentur Rheinland-Pfalz ins Leben gerufene Energiekongress der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonie. Am 21. November 2013 fanden sich Politiker sowie Vertreter von Wissenschaft, Industrie, Kommunen und Handwerk in Trier zusammen, um über mögliche grenzüberschreitende Konzepte zur Energiepolitik und zum Klimaschutz zu diskutieren. Auf der Gästeliste standen u.a. die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Evelin Lemke, ihr saarländischer Kollege Heiko Maas, Samuel Meunier, stellvertretender Direktor bei der Regionaldirektion des Ministeriums für Umwelt, Nachhaltige Entwicklung und Energie (DREAL Lorraine), Rudi Müller, Präsident des Interregionalen Rates der Handwerkskammern und der Handwerkskammer Trier sowie Vertreter der Universität der Großregion, zu der auch die TU Kaiserslautern gehört.

Besonders hervorgehoben wurde neben den notwendigen Anstrengungen zur sauberen Energiegewinnung und –verteilung der naheliegende Ansatz, Energie zunächst besonders effizient zu nutzen und den Verbrauch – wo möglich – zu senken. Großes Einsparpotential bietet sich z.B. im IT-Bereich, vor allem bei aufwändigen numerischen Simulationen, wie sie z.B. für modernes Risikomanagement erforderlich sind. Diese Simulationen laufen standardmäßig auf CPU- oder GPU-Clustern mit einem hohen Energiebedarf. Das vom BMBF geförderte Projekt „Energieeffiziente Simulationsbeschleunigung für Risikomessung und –management” (ESR) hat es sich zum Ziel gesetzt, durch den Einsatz von leistungsfähigen Hardwarebeschleunigern bis zu 90% an Energie im Praxiseinsatz einzusparen.

 

Christian Brugger und Christian de Schryver mit der neuesten Demo am Stand der Universität der Großregion.

Christian Brugger und Christian de Schryver mit der neuesten Demo am Stand der Universität der Großregion.

Christian Brugger und Christian de Schryver präsentierten am Stand der Universität der Großregion die neuesten Ergebnisse aus dem Projekt. Vertreter aus Industrie und Handwerk betonten insbesondere wie wichtig es sei, dass sich Ansätze aus der Forschung auch im praktischen Umfeld problemlos verwenden lassen. Das ESR-Projekt als Verbundvorhaben zwischen Wissenschaft und Wirtschaft hat genau das zum Ziel: energieeffiziente Hardwarebeschleunigung wird für Anwender aus der Finanz- und Versicherungsbranche nutzbar gemacht. Am Beispiel einer FPGA-Demoplattform auf Basis der neuesten Xilinx Zynq-APP Technologie konnte dies eindrucksvoll demonstriert werden.

Den ganzen Tag über war der Energiekongress gut besucht.

Den ganzen Tag über war der Energiekongress gut besucht.

Insgesamt zeigte sich, dass energieeffiziente Plattformen ein Baustein zum Gelingen der Energiewende in Deutschland (und mittelfristig in Europa) sind. Das ESR-Projekt leistet hier wichtige Vorarbeiten und trägt entscheidend zum Erfolg solcher Architekturen im Finanz- und Versicherungsbereich bei. Weitere Informationen unter: www.esr-projekt.de