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MEMSYS 2016: Lehrstuhl EMS mehrfach ausgezeichnet

Gleich zwei Awards gingen auf der diesjährigen MEMSYS Konferenz nach Kaiserslautern: einer für das beste Paper, einer für die beste Präsentation!

Kathleen Smiley, Prof. Dr. Bruce Jacob, Matthias Jung

Marco Natale, Irene Heinrich, Prof. Dr. Bruce Jacob, Kathleen Smiley, Matthias Jung

Das „International Symposium on Memory Systems“ (MEMSYS) ist eine noch junge Konferenz, die 2016 zum zweiten Mal in Washington D.C. stattfand. In über 50 Beiträgen trugen Teilnehmer aus Industrie und Forschung ihre Arbeiten rund um das Thema Speichersysteme vor.

Für ihr Paper “Reverse Engineering of DRAMs: Row Hammer with Crosshair” wurden Matthias Jung, Carl Rheinländer, Christian Weis und Norbert Wehn mit dem diesjährigen Chair’s Choice Best Paper Award ausgezeichnet. In der Arbeit wird eine Methode zur Rekonstruktion der internen Strukturen von DRAM Arbeitsspeichern vorgestellt. Diese Information ist üblicherweise das Geheimnis des jeweiligen Herstellers. Für die Forschung z.B. an DRAM Fehler Modellen sind diese Informationen jedoch sehr wichtig. Allerdings können auch Attacken wie „Row Hammer“ mit diesen Informationen gezielter ausgeführt werden. Die vorgestellte Methode kommt ohne aufwändige Verfahren wie z.B. Abschleifen und Mikroskopie aus. Stattdessen wird der Zusammenhang zwischen der Temperatur und der Fehlerraten im Speicher gezielt ausgenutzt, um Rückschlüsse auf die interne Struktur des DRAMs zu treffen.

Darüber hinaus wurde die Präsentation von Matthias Jung, Irene Heinrich und Marco Natale mit dem Titel „ConGen: An Application Specific DRAM Memory Controller Generator“ als kreativste Präsentation geehrt. Die interdisziplinäre Arbeit an der weiterhin auch Deepak Mathew und Christian Weis mitgewirkt haben ist eine Gemeinschaftsarbeit des Lehrstuhls Entwurf Mikroelektronischer Systeme von Prof. Norbert Wehn und der AG Optimierung von Prof. Sven Krumke.

 

Fotos: Kazi Asifuzzaman